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SLT aus Wettenberg

FiBu (Finanzbuchhaltung)

Kurz und knapp: FiBu (Finanzbuchhaltung)

Die Finanzbuchhaltung (FiBu) erfasst alle Geldflüsse eines Unternehmens rechtssicher und periodengerecht. Sie bucht Belege, steuert Debitoren/Kreditoren und liefert Zahlen für Abschluss, Steuern und Controlling.

Inhaltsverzeichnis

Was ist FiBu und warum ist sie unverzichtbar?

Die FiBu bildet das finanzielle Rückgrat eines Unternehmens. Sie dokumentiert sämtliche Geschäftsvorfälle in Geld: vom Materialeinkauf über Fremdleistungen bis zur Rechnungszahlung. Ihr Ziel: verlässliche, prüfbare Zahlen für Monats- und Jahresabschlüsse, Steuererklärungen und Managemententscheidungen. Ohne saubere FiBu bleibt Profitabilität ein Bauchgefühl. Mit ihr werden Liquidität, Kosten und Risiken steuerbar.

Welche Aufgaben übernimmt die FiBu konkret?

  • Buchen von Belegen: Eingangs-/Ausgangs­rechnungen, Gutschriften, Skonti
  • Debitoren/Kreditoren: Offene Posten, Mahnwesen, Zahlungsverkehr
  • Sachkonten & Kostenstellen/-träger: korrekte Kontierung der Aufwände
  • Anlagenbuchhaltung: Aktivierung, Anlagen im Bau (AIB), Abschreibungen
  • Abschluss & Reporting: Bilanz, GuV, Kennzahlen für Controlling und Bank

Damit die FiBu schnell und fehlerarm arbeitet, braucht sie korrekte, vollständige Belege, idealerweise vorkontiert aus den operativen Systemen.

Wie spielt FiBu mit ERP/CMMS und Instandhaltung zusammen?

In Energie– und Industriebetrieben entstehen viele Kosten im technischen Prozess: Aufträge, Wartungen, Störungen, Projekte. Ein ERP-/CMMS (z.B. für Netzbetrieb und Instandhaltung) erzeugt hierzu fachlich geprüfte Belege – Bestellung, Wareneingang/Leistung, Zeiten, Materialverbrauch. Wenn diese Daten standardisiert an die FiBu übergeben werden, entfallen Doppelerfassungen, Rückfragen sinken und Abschlüsse gelingen schneller.

Was ist der 3-Wege-Abgleich und wieso spart er Geld?

Der 3-Wege-Abgleich prüft Eingangsrechnungen gegen Bestellung und Wareneingang/Leistungsnachweis. Passt Menge/Preis innerhalb definierter Toleranzen, wird freigegeben; andernfalls greift ein Eskalationsworkflow. Nutzen:

  • Keine Doppelzahlungen, weniger Preisfehler
  • Schnellere Abschlüsse dank geprüfter Belege
  • Audit-Trail: Wer hat wann was geprüft?

Welche Daten braucht die FiBu aus dem Fachprozess?

  • Stammdaten: Lieferanten, Artikel, Konten, Kostenstellen/-träger, Steuerschlüssel
  • Belegdaten: Bestellpositionen, Rahmenverträge, Wareneingänge/Leistungen, Zeiten, Material
  • Rechnungsdaten: Fälligkeit, Skonto, Zahlungsbedingungen, Referenzen
  • Kontierungsregeln: automatische Zuordnung zu Sachkonto/Kostenstelle/Träger
    So entstehen vorkontierte Buchungssätze, die die FiBu rechtssicher verarbeiten kann.

Wie bleiben Compliance und Audits im Griff?

FiBu-Prozesse benötigen Transparenz und Nachvollziehbarkeit: Versionierte Dokumente, Zeitstempel, Freigaben, Lesebestätigungen sowie ein vollständiger Audit-Trail. In regulierten Umgebungen (TSM/ISO) sind Fristen, Verantwortlichkeiten und Nachweise Pflicht, digital gesteuert statt per E-Mail oder Papier.

Typische Fragen kurz beantwortet

Wie verhindert man Kontierungsfehler?
Mit Vorlagen und Regeln im Einkauf/Auftrag. Die FiBu erhält bereits vorkontierte Belege.

Wie kommen Investkosten in die Bilanz?
Über AIB im Projekt; nach Fertigstellung erfolgt die Aktivierung in der Anlagenbuchhaltung.

Wie beschleunigt man den Monatsabschluss?
Durch laufende Belegprüfung (3-Wege), feste Schlusstermine und automatisierte Übergaben.

FiBu in der Praxis mit SLT.inplast

SLT.inplast generiert aus Aufträgen, Wartungen und Projekten fachlich geprüfte, vorkontierte Belege: Bedarfe, Bestellungen (auch OCI/DATANORM), Wareneingänge/Leistungen, Zeiten und Material. Die Rechnungsprüfung (3-Wege) senkt Klärfälle, ein digitaler Freigabeworkflow schafft Rechtssicherheit. Über offene Schnittstellen (z.B. zu SAP, Diamant) werden Buchungssätze automatisch übergeben; Plan-/Ist-Reports liefern dem Controlling Echtzeittransparenz je Auftrag, Objekt und Projekt. Ergebnis: weniger Aufwand, schnellere Abschlüsse, auditfeste Prozesse – und FiBu-Zahlen, denen Management und Prüfung vertrauen.

Fazit

Eine starke Finanzbuchhaltung (FiBu) entsteht nicht im Nachgang, sondern im Prozess: Wenn Bestellungen, Wareneingänge/Leistungen, Zeiten und Material sauber erfasst, vorkontiert und per 3-Wege-Abgleich geprüft werden, sinken Klärfälle, Abschlüsse werden schneller und Zahlen verlässlich. Der Schlüssel sind integrierte Workflows statt Excel-Schattenwelten: klare Kontierungsregeln, ein Audit-Trail für Freigaben und Schnittstellen zur FiBu. So wird FiBu vom Pflichtfach zum Steuerungsinstrument für Kosten, Liquidität und Invests. In Kombination mit SLT.inplast fließen geprüfte Belege automatisiert an die Buchhaltung.